
Bei der Besichtigung zählt nicht nur, wie du selbst wirkst – auch die Fragen, die du stellst, entscheiden mit. Wer gezielt nachfragt, wirkt vorbereitet und ernsthaft interessiert, statt nur eine von vielen Interessenten zu sein. Gleichzeitig bekommst du wichtige Informationen, die in der Anzeige oft fehlen. Was du an Unterlagen zur Besichtigung mitbringen solltest, steht in der Checkliste für die Wohnungsbesichtigung.
Zu viele kritische Nachfragen zum Zustand können wie Verhandlungstaktik wirken und den Eindruck trüben. Fragen zur eigenen Bonität oder Bewerbung solltest du proaktiv beantworten, statt sie dem Vermieter zu überlassen – etwa indem du direkt erwähnst, dass deine vollständige Mappe samt SCHUFA und Einkommensnachweis bereits vorbereitet ist.
Am überzeugendsten wirkst du, wenn du die Fragen souverän stellst und gleichzeitig zeigst, dass du bewerbungsbereit bist. Mit einer bereits fertigen Mietermappe kannst du sie bei Gefallen direkt vor Ort übergeben, statt sie erst nach der Besichtigung nachzureichen.
Was fragt man bei einer Wohnungsbesichtigung?
Am wichtigsten sind Fragen zu den tatsächlichen Nebenkosten, zum Zustand von Heizung und Elektrik, zum frühesten Einzugstermin und dazu, wie viele andere Interessenten sich beworben haben.
Welche Fragen sollte ich bei der Wohnungsbesichtigung stellen?
Frag nach Nebenkostennachzahlungen der letzten Jahre, geplanten Mieterhöhungen, dem Zustand von Bad und Heizung sowie danach, ob Haustiere oder Untervermietung erlaubt sind.
Was sollte ich bei der Wohnungsbesichtigung besser nicht fragen?
Zu viele kritische Nachfragen zum Zustand wirken schnell wie eine Verhandlungstaktik. Fragen zur eigenen Bonität musst du nicht abwarten – erwähne stattdessen aktiv, dass SCHUFA und Einkommensnachweis bereits vorbereitet sind.
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