
Eine WG-Bewerbung läuft anders als eine normale Wohnungsbewerbung: Es entscheidet nicht ein Vermieter anhand von Einkommen und Schufa, sondern meist die bestehende WG beim „Casting" – oft nach einem kurzen persönlichen Eindruck. Das verschiebt, worauf es wirklich ankommt.
Bonität und Einkommen spielen eine untergeordnete Rolle – wichtiger ist, ob du menschlich passt. Trotzdem hilft eine kurze, ehrliche schriftliche Vorstellung vorab, damit die WG dich vor dem Casting-Termin schon etwas kennt und gezielter nachfragen kann.
Zu förmliche Anschreiben („Sehr geehrte Damen und Herren") wirken in einer WG-Bewerbung oft deplatziert – ein persönlicher, aber respektvoller Ton kommt besser an. Genauso wenig hilfreich: pauschale Aussagen wie „bin unkompliziert und ordentlich", ohne das an einem Beispiel festzumachen.
Ziehst du mit Partner:in oder einer bestehenden Wohngemeinschaft in eine neue WG-Konstellation oder gemeinsam in eine reguläre Mietwohnung, ist es für Vermieter und Mitbewohner hilfreich, das Verhältnis der Personen zueinander klar zu benennen – Ehepartner, Lebensgefährte oder WG-Partner machen in der Bewerbung einen sichtbaren Unterschied.
Genau das kannst du in deiner Mietermappe direkt angeben: Für jede weitere Person im Haushalt lässt sich das Verhältnis eintragen, sodass dein Anschreiben und deine Selbstauskunft ein stimmiges, klares Bild ergeben – egal ob für eine WG oder eine klassische Vermietung.
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