
Als Student:in gegen 150 andere Bewerbungen anzutreten, gehört in vielen Unistädten längst zum Alltag. Ohne festes Einkommen, oft ohne Schufa-Historie und meist mit sehr wenig Zeit zwischen Zusage und Einzug – die Ausgangslage ist eine andere als bei Berufstätigen. Genau deshalb zählt bei Studierenden noch mehr, wie die Bewerbung aufgebaut ist.
Die meisten Studierenden haben keine oder kaum SCHUFA-Historie. Das ist kein Ausschlussgrund, wenn die Bewerbung das transparent macht: eine Bürgschaftserklärung der Eltern, Nachweis über BAföG-Bescheid oder Kontoauszüge wirken deutlich überzeugender als eine Bewerbung, die das Thema einfach auslässt und Vermieter raten lässt.
Zulassungsbescheid und Semesterbeginn liegen oft nur wenige Wochen auseinander – in dieser Zeit sind die guten Wohnungen und WG-Zimmer meist schon vergeben. Wer seine Bewerbungsunterlagen schon vorbereitet hat, bevor die passende Anzeige online geht, kann innerhalb von Minuten reagieren statt erst abends nach der Uni mit dem Zusammensuchen von Unterlagen anzufangen.
Häufig fehlt eine klare Aussage zur Bürgschaft, oder das Anschreiben bleibt zu allgemein ("bin ordentlich und zuverlässig"), ohne konkrete Beispiele aus WG- oder Wohnheim-Erfahrung. Auch ein fehlendes Foto oder ein zu förmlicher Ton wirken bei jüngeren Vermietern und WGs oft unpersönlich.
In deiner Mietermappe kannst du Bürgschaft, BAföG-Nachweis und Studiendauer direkt sauber angeben – so bekommt der Vermieter auf einen Blick die Sicherheit, die sonst fehlen würde, und du musst nicht bei jeder Bewerbung neu erklären, wie deine Miete finanziert ist. Wie du dabei speziell die Mieterselbstauskunft als Student ausfüllst, steht im passenden Artikel dazu.
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